> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 05. Januar 2016
 

Gesellenbriefe in greifbarer Nähe

Berufsschulabschluss an Jörg-Zürn-Gewerbeschule -
Schulleiter überreicht Zeugnisse und Preise

Die Auszubildenden der Jörg-Zürn-Gewerbeschule, die einen Preis beziehungsweise Belobigungen für hervorragende Leistungen erhielten, mit ihren Lehrern Hanspeter Butsch (hinten links) und Michael Buding (rechts).
Bild: Holger Kleinstück

Überlingen – 30 Schüler haben nach dreieinhalbjähriger Ausbildung ihre Berufsschulabschlussprüfung an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule bestanden. Mehrere erhielten aufgrund guter Leistungen Belobigungen. Schulleiter Stefan Wunder verabschiedete die Auszubildenden im Kursaal während der traditionellen Abschlussfeier der Schule zum Jahresende, die von der Schulband unter Leitung von Rafael Foitzik und Thomas Busch umrahmt wurde. Mit ihrer bestandenen Prüfung haben die Lehrlinge den theoretischen Teil ihrer Gesellenprüfung absolviert; dieses Jahr folgt noch die fachpraktische Prüfung. Dann sind sie Facharbeiter oder Geselle. Wunder sagte: „Sie haben einen wichtigen Markierungspunkt für Ihr weiteres Berufsleben gesetzt. Der Gesellenbrief ist in greifbare Nähe gerückt.“

Mit dem Absolvieren der theoretischen Prüfung hätten sich die Schüler ein Wissen angeeignet, das unerlässlich für das weitere berufliche Leben sei. Sie hätten die Gewissheit, mit ihrer Ausbildung die richtige Wahl getroffen zu haben. Der Schulleiter führte aus, dass das Handwerk auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen sei. „Wir brauchen Leute, die mit den Händen arbeiten können.“ Wunder sagte weiter, dass jeder der Absolventen den Schlüssel zum Erfolg im späteren Leben selber in der Hand habe, jeder müsse seinen eigenen Weg gehen. „Glücklich ist nur der, der

mit sich selbst im Reinen ist. Jeder ist für
sich unvergleichlich.“

Hubert Gobs und vier Schüler informierten
über die Internationale Jugendbegegnung der Jörg-Zürn-Gewerbeschuleim vergangenen Juli. 21 Schüler hatten mit je fünf Schülern der Partnerschule aus Varna am Schwarzen Meer und aus Sandanski in Südwestbulgarien am Fuße des Pirin-Gebirges deutsche Soldatenfriedhöfe in Marino Pole, Petrisch und Sandanski sowie ein Fliegergrab in Roschen bei Sandanski renoviert und gepflegt. Ergänzt wurde die Arbeit auf den Soldatenfriedhöfen durch verschiedene Workshops zum Thema Frieden und um die Kultur der Gastgeber, deren Sprache, Bräuche und nicht zuletzt die Gastgeber selbst kennen zu lernen. „Wir müssen dankbar für den Frieden sein und uns immer wieder vor Augen führen, dass der Frieden keine Selbstverständlichkeit ist“, sagte
Stefan Wunder.

Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse an 30 Auszubildende aus dem gewerblich-technischen Bereich. 16 Industriemechaniker, zwei Feinwerkmechaniker und zwölf Kraftfahrzeugmechaniker wurden nach erfolgreicher Theorie-Ausbildung verabschiedet. Fünf Schüler erhielten aufgrund hervorragender Leistungen Preise, weitere acht Belobigungen.


Die Absolventen

Industriemechaniker:
(Klassenlehrer Hanspeter Butsch) Lena Buchmann, Ayman El-Namla, Christian Glönkler, Dennis Hierholzer, Mathias Karrer, Marcel Korn, Alexander Makarov, Lucas Marte, Ozan Odaci, Selcuk Pakirdas, Mark Rohde, Florian Salwik, Philip Schmid, Pascal Schröder, Volkan Yüceyurt und Jannik Zimmer.
Feinwerkmechaniker:
Simon Gilch und Nico Schmid.
Kraftfahrzeugmechatroniker:
(Klassenlehrer Michael Buding) David Beckmann, Nico Franke, Mustafa Gördük, Sebastian Heggelbacher, Patrick Kohler, Heiko Mäntele, Kevin Möhring, Etienne Marco Prodöhl, Johannes Reichle, Kevin Scherer, Simon Sillmann, Philipp Tsartsis.
Preise für Schüler mit einem Notendurchschnitt besser als 1,7 oder für besondere Leistung:
Johannes Reichle (1,4), Simon Gilch (1,5), Lena Carina Buchmann (1,6), Patrick Kohler (1,6) und Sebastian Heggelbacher (1,7)
Belobigungen für Schüler mit einem Notendurchschnitt bis 2,4: 
Pascal Schröder (1,8), David Beckmann (1,9), Dennis Hierholzer (2,0), Kevin Möhring (2,2), Jannik Zimmer (2,3), Nico Fanke, Marcel Korn und Selcuk Pakirdas (alle 2,4).


Holger Kleinstück, Südkurier Überlingen, 05.01.16  nach oben