> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 24. Oktober 2015 / Eigenbericht Johannes Braun
 

Stefan Wunder als Schulleiter der Jörg-Zürn-Gewerbeschule eingesetzt

Dr. Paul Baur trat gesundheitsbedingt nach nur drei Jahren zurück

Stefan Wunder, der neue Schulleiter der Jörg-Zürn-Gewerbeschule, bei seiner Antrittsrede..
Bild: Johannes Braun

Überlingen – „Willkommen, weil Ihr so seid“, sagte Stefan Wunder zu Beginn seiner Antrittsrede und bezog sich hinsichtlich verschiedener Gesichtspunkte immer wieder auf diesen Satz, der für ihn auch eine ethische Maßgabe seiner zukünftigen Arbeit als Schulleiter der JZG in Überlingen darstellen soll. Landrat Lothar Wölfle eröffnete die Einsetzungsfeier im Dorfgemeinschaftshaus in Nußdorf mit einem herzlichen Dank und größtem Respekt vor dem ehemaligen Schulleiter Dr. Paul Baur, der in den letzten drei Jahren viel bewegt und sich nun gesundheitsbedingt von der Schulleiterfunktion zurückgezogen habe. Er wünschte Stefan Wunder als neuem Schulleiter viel Kraft und Ausdauer sowie eine gute Zusammenarbeit. Sorgen mache er sich bezüglich der Zusammenarbeit allerdings keine, da es sich bei Stefan Wunder, als ehemaligem stellvertretenden Schulleiter der Constantin Vanotti Schule, um „einen guten Bekannten und bewährten Kollegen handelt“. 

Diesen Worten und Wünschen schloss sich die Abteilungspräsidentin Dr. Susanne Pacher vom Regierungspräsidium Tübingen im Rahmen der 

offiziellen Einsetzung an. Anschließend sprach Schulleiter Wunder offen über die großen  Aufgaben, denen die Jörg-Zürn-Gewerbeschule in ihrer Rolle als Bindeglied zwischen Schule und Betrieb, in der Zukunft gegenüberstehen wird. Stellvertretend wurde der vertiefte Umgang mit der Flüchtlingsklasse VAB-O respektive die Einbindung von Elementen einer beruflichen Ausbildung in die gymnasiale Oberstufe angesprochen. Dass diese Herausforderungen allerdings zu meistern seien, dessen ist sich Stefan Wunder nach den ersten Wochen im Amt durchaus sicher. 

Umrahmt wurde die Feier von einer Musikgruppe des Droste Hülshoff Gymnasiums Meersburg, welche die rund 130 anwesenden Gäste begeisterten. Dass die beruflichen Schulen in Überlingen und im gesamten Bodenseekreis gut vernetzt sind, wurde nicht nur durch die in den Reden erwähnten Kooperationen und einigen Worten des Dankes, sondern auch im herzlichen Miteinander und intensiven Austausch von Schulleitern, Landrat, Abteilungspräsidentin, Vertretern der Betriebe, Lehrern und vielen weiteren Gästen beim anschließenden Sektempfang deutlich.


Johannes Braun, Südkurier Überlingen / Eigenbericht, 24.10.15  nach oben