> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 28. Dezember 2010
 

Die erste Berufshürde ist genommen

Jörg-Zürn-Gewerbeschule verabschiedet 35 Lehrlinge - 
Ein Drittel erhält Preise und Belobigungen

Überlingen - 25 Industriemechaniker, neun Kraftfahrzeugmechatroniker und eine Tischlerin haben nach dreieinhalbjähriger Ausbildung ihre Berufsschulabschlussprüfung an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule bestanden. Zehn von ihnen erhielten Preise und Belobigungen. Schulleiter Kurt Boch würdigte die Leistungen der jungen Menschen während der Weihnachtsfeier im Kursaal.

Bevor es zur Zeugnisausgabe kam, informierten Nadin Sessinghaus und Mario Grötzinger über die Arbeit der Gewerbeschule als Unesco-Schule. Nach Worten Bochs haben sich Unesco-Schulen zur Aufgabe gemacht, Schüler zu mehr Weltoffenheit, Toleranz und aktiver Mitarbeit bei der Völkerverständigung zu erziehen. Aus diesem Grund pflegten in diesem Sommer Schüler der Gewerbeschule unter Leitung von Hubert Gobs gemeinsam mit bulgarischen Jugendlichen über zwei Wochen die Gräber deutscher Soldaten in Sandanski, Marinopole, Petric, Roshen und Goce Delcev – und das zum zehnten Mal. Bochs Dank galt nicht nur denjenigen, die dieses Projekt unterstützt haben, sondern auch der Schulband unter Leitung von Rafael Foitzik, die mit Cover-Songs die Abschlussfeier umrahmte und Oswald Burger, der mit zwei Geschichten auf Weihnachten einstimmte.

Boch freute sich, den jungen Menschen zur erfolgreich bestandenen Berufsschulabschlussprüfung gratulieren zu können. Im Januar kommenden Jahres gelte es noch, die fachpraktische Prüfung zu absolvieren. „Dann sind sie Facharbeiter oder Geselle und haben dann den ersten Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere erreicht“, sagte er an die Schulabgänger gewandt. Jetzt geht es nach Worten des Schuleiters darum, das im Ausbildungsbetrieb und Schule erworbene Wissen und Können im tagtäglichen Berufsleben anzuwenden und umzusetzen. Genauigkeit, handwerkliches Können, geistige Mitarbeit, Mitdenken bei der Arbeit, Teamfähigkeit, Kommunikation und Präsentationstechniken würden im Berufsalltag benötigt. Boch: „Pünktlichkeit und Sorgfalt, Selbstständigkeit, Toleranz und Zuverlässigkeit haben an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz oberste Priorität.“ Das erworbene Basiswissen benötigten die Lehrlinge auch, um eine Spezialisierung oder eine Weiterbildung zu durchlaufen. Boch machte darauf aufmerksam, dass in allen angestrebten Berufen weitere neue Technologien, neue Geräte und neue Fertigungsverfahren zur Anwendung kommen werden. „Bleiben sie nicht auf ihrem jetzigen Wissensstand stehen. Nehmen sie die zukünftigen Herausforderungen an und bauen sie weiter an ihrer beruflichen Karriere“, sagte Boch. Sein Dank galt zum einen Hanspeter Butsch für 

Ein Drittel der Industriemechaniker, Kraftfahrzeugmechatroniker und Tischler hat sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet. Sie erhielten Preise und Belobigungen.
Bilder: Kleinstück
25 Industriemechaniker haben nach dreieinhalbjähriger Ausbildung ihre Berufsschulabschlussprüfung an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule unter Klassenlehrer Hans-Peter Butsch (hinten rechts) bestanden.
Neun erfolgreiche Kraftfahrzeugmechatroniker, gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Dietmar Kowald..

die Organisation und Durchführung der Prüfung,  zum anderen seinen Kolleginnen und Kollegen für eine kollegiale und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Preise für ihren Notenschnitt von 1,5 erhielten Martin Breyer (Ausbildungsbetrieb Diehl BGT Überlingen) und Wolfgang Burkhart (Weber Automotive Markdorf) sowie für 1,7 Fabian Müller (Weber Automotive Markdorf). Belobigungen für Notendurchschnitte von 2,0 bis 2,4 gab es für die Industriemechaniker Pascal Albrecht (Rohweder AG Markdorf), Tina Häffner (Weber Automotive Markdorf), Jens Meier (Kendrion Markdorf), Rafael Moßbrucker (HSM GmbH Frickingen), Eduard Resch (Allweier GmbH Überlingen) und Alexander Rickert (HSM) sowie für den Kraftfahrzeugmechatroniker Christoph Wehrle (Autohaus Auer, Stockach).

 
 
 

Holger Kleinstück, Südkurier Überlingen, 28.12.10  

nach oben