> Pressespiegel > Bericht: SÜDKURIER, 21. Juni 2011
 

Erstes Etappenziel ist erreicht

Erstes Etappenziel ist erreicht - 20 Absolventen mit besonderen Leistungen

Überlingen - Die Jörg-Zürn-Gewerbeschule hat 57 Schülerinnen und Schüler verschiedener handwerklicher Berufe entlassen. Schulleiter Kurt Boch verabschiedete die Facharbeiter und Gesellen im Musiksaal der Schule mit der gut gemeinten Aufforderung, sich im Leben stets weiterzubilden.

Von den Berufsschülern, die nach ihrer bestandenen theoretischen Prüfung jetzt noch im Rahmen der Kammerprüfung ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen, wurden fünf für besondere Leistungen mit einem Preis und weitere 15 mit einer Belobigung ausgezeichnet.

Der Schulleiter betonte in seiner Ansprache, die Berufsschüler bekämen einen wichtigen Schulabschluss bescheinigt, über den sie sich von Herzen freuen könnten und auf den sie stolz sein dürften, aber der sie auch in hohem Maße in die Pflicht nehme. Die jungen Menschen hätten sich und anderen bewiesen, das sie in der Lage seien, ein gestecktes Ziel zu erreichen. Zwar sei der erfolgreiche Abschluss zum größten Teil der persönliche Erfolg der Absolventen selbst, doch hätten zu diesem auch Eltern, Ausbilder und Lehrer beigetragen. Boch machte den Abgängern bewusst, dass der Abschluss nur ein Fundament sei, auf dem aufgebaut werden kann und soll. Er stelle ein erstes Etappenziel dar, das erfolgreich erreicht worden sei. Nach kurzem Rast und dem Sammeln neuer Kräfte sollten die jungen Menschen mit Engagement die nächste Etappe angehen, um nicht den Anschluss zu verlieren. „Sie haben Paris noch nicht erreicht“, sagte der Schulleiter, die Tour de France als Vergleich heranziehend.

Weiter führte er aus, dass die Berufsschüler einen anspruchsvollen Beruf erlernt hätten, 

Die Jörg-Zürn-Gewerbeschule hat 57 Schülerinnen und Schüler verschiedener handwerklicher Berufe entlassen.
Bilder: Kleinstück
Die 20 Besten: Von den Berufsschülern wurden fünf für besondere Leistungen mit einem Preis und weitere 15 mit einer Belobigung ausgezeichnet.

der sich ständig und rasch weiter entwickele. Boch: „Deshalb ist es unabdingbar, dass sie nicht aufhören, dazu zu lernen und sich laufend fortzubilden.“ Der Schulleiter sagte weiter, dass dieses ständige Weiterlernen im Beruf auch Chance eröffne, sich weiter zu qualifizieren. Die Spezialisierung im Beruf, die Weiterbildung zum Meister oder Techniker seien Angebote an leistungsbereite und motivierte Facharbeiter und Gesellen. „Informieren sie sich bei den Institutionen, die ihnen diese Wege aufzeigen und ermöglichen“, sagte Boch an die Schüler gerichtet. Für ihren weiteren beruflichen Weg gab er ihnen den Leitspruch „Wer rastet, der rostet“ mit, bevor er den Schulabgängern „Geduld und ein bisschen Glück“ sowie „fähige Mitmenschen“ wünschte, „die ihnen unter die Arme greifen, wenn etwas schiefgehen sollte.“

 
 
Holger Kleinstück, Südkurier Überlingen, 21.06.11 nach oben